Akademie für Ausbildung in Lebensberatung und Coaching

RSS-feeds der ASO Presse - Artikel vom 18.7.2017 bei HRweb

Interview
Alternativen zum Face-to-Face-Coaching

Was wenn Coaching nicht Face-to-Face abläuft? Welche Alternativen bieten sich, worin liegen die Vorteile, wer-wie-was-wo-wozu? Ein Streifzug durch Online-Coaching, Telefon-Coaching und Coaching Apps.
Was ist das Besondere eines persönlichen Coachings?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Persönlich ist Coaching zu verstehen, wenn Coach und Coachee eine Beziehung aufbauen, die die Grundlage für eine gezielt geführte Entwicklungsbegleitung bildet. In diesem Prozess bezieht sich der Coach auf die individuellen Bedürfnisse des Coachees, seine individuelle Situation und Anliegen, sein Einfluss- und Gestaltungsbereich, seine Ziele, Entscheidungen und spannt einen Lösungsraum, in dem der Coachee Lösungswege mit Handlungsstrategien und Ressourcen entwickelt. Basis ist bilaterale Kommunikation. Die Frage des Coaches bezieht sich auf die Antwort des Coachees.
Der Rahmen kann gewählt werden (persönlichen Setting vor Ort oder ein elektronisch unterstütztes Kommunikationsmedium) und hat Auswirkungen auf das was ermöglicht werden kann.
Die Wirksamkeit von Kontexten, Rahmensetzen, Setting, Methodenwahl, etc. gehören zur bewussten Steuerung eines Entwicklungsprozesses.
Systemische Fragestellungen per se ergeben noch kein Coaching. Ein Angebot aus einer Sammlung systemischer Fragen, die Coaching-Apps beispielsweise anbieten, verstehe ich nicht als Coaching und entsprechen nicht den Qualitätsanforderungen der führenden Coaching-Dachverbände.

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RSS-feeds der ASO Presse - Artikel vom 24.5.2017 bei HRweb

Interview
Der Hintergrund von Burnout-Stufen & Burnout-Phasen

Burnout wäre viel einfacher zu erkennen wenn … ja, wenn es greifbar wäre. Ich haben von „Burnout-Stufen“ und „Burnout-Phasen“ gehört. Meine Experten-Runde zu Burnout der letzten Wochen steht mir heute nochmal zur Seite – sie erzählen von Burnout-Phasen, Burnout-Stufen, einer Burnout-Uhr, einem Burnout-Rad. Lassen Sie uns mal eintauchen, es wird klarer wenn sich mehr Text um diese Schlagworte rankt!

Burnout-Stufen & Burnout-Phasen: unterschiedliche Modelle

Läuft jedes Burnout notwendiger Weise in diesen Burnout-Phasen ab? Welche Modelle – abgesehen von den Burnout-Stufen – sind für Sie hilfreich?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Je nach Konzept werden eine unterschiedliche Anzahl von Burnout-Stufen und deren Wirkung betrachtet. Das stufenreichste Konzept ist von Freudenberger mit 12 Stufen. Darüber hinaus gibt es etliche interessante psychologische Konzepte, die andere Denkansätze bieten, z.B. dem Konzept der Vulnerabilität. Die Konzepte stellen Hilfsmittel dar, um die Entwicklung erfassen zu können.
Jedoch gibt es keinen standardisierten Verlauf. Die Entwicklung ist sehr unterschiedlich. Daher gibt es im IDC10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) noch keine Diagnostik „Burnout“.

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RSS-feeds der ASO Presse - Artikel vom 26.4.2017 bei HRweb

Interview
BGF | Kurz-& langfristige Manahmen im Unternehmen (Betriebliche Gesundheitsförderung)

BGF Betriebliche Gesundheitsförderung
BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement
Betriebliche Gesundheitsförderung auf Unternehmens-Ebene. Ohne „man sollte“, „man müsste“. Nein, ganz real, ganz konkret. Liebe Experten, verratet mir doch: was kann auf Unternehmens-Ebene getan werden, gebt mir Beispiele! Bitte um schnell umsetzbare Lösungen einerseits und langfristige andererseits. Lassen Sie uns hineintauchen in ein sehr praxisbezogenes und hautnahes Interview!
Im Herbst 2016 war BGF & BGM für uns bei HRweb noch unbetretener Boden. Wie immer näherten wir uns auch dieser Branche aus 2 Richtungen: ein knapper, knackiger Branchen-Überblick und in-die-Tiefe-gehende gepaart mit redaktionellen Fachbeiträgen & Interviews. Experten-Interviews sollten 3 Ebenen fokssieren, wobei sich schnell herausstellte, dass sich diese Ebenen nicht so mir-nix-dir-nix in je 1 Interview pressen lassen wollten. Daher entstanden eben mehr:
  • Mitarbeiter

» Interview: BGM | Langfristige Mitarbeiter-Motivation durch betriebliches Gesundheitsmanagement
» Interview: BGM | Mitarbeiter für betriebliches Gesundheitsmanagement & ihre Tätigkeit begeister
» Info-Teil: BGM | Zusatz zu den Interviews: generelles Angebot im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement

  • Führungskräfte

» Interview: BGF – Betriebliche Gesundheitsförderung | Führungskräfte als Schlüsselpersonen

  • Organisation

» Interview: BGM Hand in Hand mit Unternehmenskultur & Arbeitsplatzgestaltung
» Interview: BGF | Kurz-& langfristige Manahmen im Unternehmen (Betriebliche Gesundheitsförderung)

Geben Sie mir konkrete Beispiele für betriebliche Gesundheitsförderung: was kann ein Unternehmen EINFACH umsetzen?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Kurzfristige Maßnahmen gibt es wohl im Bereich körperlichen als auch psychischem Wohl, wie Bewegungsangebot, Ernährungsangebot, Arbeitsplatzgestaltung, klimatische, akustische, visuelle Entlastung, Arbeitszeitgestaltung, Priorisierung von Arbeitsmengen, ….

Geben Sie mir konkrete Beispiele bzgl BGF: was kann ein engagiertes Unternehmen machen, wenn es über dieses EINFACH hinausgeht?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Herausfordernder sind Strategie- und Maßnahmenentwicklung im Zusammenhang Gesundheit/Burnout, Organisationskultur, Führung und Resilienzaufbaus. Hier geht es um mittel- und langfristige Entwicklungsarbeit in Bereichen

  • Kommunikation und Zusammenarbeit, z.B. Fehler- und Erfolgskultur, Umgang mit Konflikten
  • Zugehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl
  • Anerkennung, Arbeit an Einstellungen und Haltungen
  • Führung (Selbstführung und Fremdführung)
  • Selbstwirksamkeit/Selbstgestaltung
  • Grenzen setzen und halten
  • Leitbild, Ziele und Werte
  • Strategie, Organisation und Prozesse
  • Kultur

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RSS-feeds der ASO Presse - Artikel vom 3.4.2017 bei HRweb

Interview
BGM Hand in Hand mit Unternehmenskultur & Arbeitsplatzgestaltung

BGF Betriebliche Gesundheitsförderung
BGM Betriebliches Gesundheitsmanagement
Wenn Betriebliches Gesundtheismanagement funktionieren soll, kommt man – wen wundert’s – nicht umhin, es in der Unternehmenskultur zu verankern und auch in der Arbeitsplatzgestaltung sichtbar zu machen. Eine Experten-Runde erzählt mir in einem Interview über Hintergründe, Möglichkeiten und konkrete Ziele.

Im Herbst 2016 war BGF & BGM für uns bei HRweb noch unbetretener Boden. Wie immer näherten wir uns auch dieser Branche aus 2 Richtungen: ein knapper, knackiger Branchen-Überblick und in-die-Tiefe-gehende gepaart mit redaktionellen Fachbeiträgen & Interviews.
Experten-Interviews sollten 3 Ebenen fokssieren, wobei sich schnell herausstellte, dass sich diese Ebenen nicht so mir-nix-dir-nix in je 1 Interview pressen lassen wollten. Daher entstanden eben mehr:

Mitarbeiter

» Interview: BGM | Langfristige Mitarbeiter-Motivation durch betriebliches Gesundheitsmanagement
» Interview: BGM | Mitarbeiter für betriebliches Gesundheitsmanagement & ihre Tätigkeit begeister
» Info-Teil: BGM | Zusatz zu den Interviews: generelles Angebot im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement

Führungskräfte

» Interview: BGF – Betriebliche Gesundheitsförderung | Führungskräfte als Schlüsselpersonen

Organisation

» Interview: BGM Hand in Hand mit Unternehmenskultur & Arbeitsplatzgestaltung (= Interview hier)
» Interview: BGF | Kurz-& langfristige Manahmen im Unternehmen (Betriebliche Gesundheitsförderung) [26apr2017]

Gesunde Arbeitsplatzgestaltung in Verbindung mit BGM – was verstehen Sie ganz konkret darunter?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Folgen wir dem Gedanken der Salutogenese, geht es um Gesundheitsförderung und Gesundheitsentwicklung, sodass Prävention im Sinn von frühzeitigem Erkennen und Gestalten im Fokus steht.
Es stellt sich im konkreten Fall die Frage, auf welchen Gesundheitsebenen wir aktiv werden müssen. Auf der Ebene der Person richtet sich gesunde Arbeitsplatzgestaltung grundsätzlich auf das körperliche, psychische und soziale Wohl des Menschen. Dabei ist der Mensch in Bezug zu Technik, seiner Umwelt (z.B. Raum, Raumklima, Licht, Lärm), Organisationsklima, qualitative und quantitative Aspekte bei Aufgabenanforderungen und Tätigkeiten, Kommunikation, Arbeitsabläufe und soziale Unterstützung zu setzen.
Auf der organisationalen Ebene geht es um Verhaltensprävention (z.B. Rauchverbot), Verhältnisprävention (z.B. Arbeitsorganisation, Arbeitsgestaltung, …), Systemprävention (z.B. Führungsgrundsätze, Austragung sozialer Konflikte, Suchtprävention, Disability, …), Firmenkultur und Personalentwicklung.

Haben Sie Einblick in Unternehmen außerhalb Österreichs? In wie fern unterscheidet sich Gesundheit in Unternehmen in Österreich von andern Ländern?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Gesetzliche Regelungen gestalten. In Österreich ist ein Mitarbeiter entweder gesund oder krank. Berücksichtigung von Zwischenstufen würden beispielsweise stufenweise Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess erleichtern.

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RSS-feeds der ASO Presse - Artikel vom 17.3.2017 bei HRweb

Interview
Burn Out * Die schwierigen Nebeneffekte & beruflichen Konsequenzen von BURNOUT

Burnout hat einige Tücken auf Lager. Eine der größten ist, dass es für Betroffene oftmals schwierig ist, sich Burn Out selbst einzugestehen. Und es Freunden / Kollegen / dem Arbeitgeber gegenüber zuzugeben. Da spielen auch jede Menge Ängste eine Rolle. Teilweise sind es „nur“ interne Ängste, teilweise jedoch handfeste Konsequenzen. Meine Experten-Runde gibt mir im Interview Einblick in unterschiedliche Blickwinkel.

Ich beginne das Gespräch zum Thema Burn Out mit einer sehr offenen Fragestellung und strukturiere die Antworten für Sie – meine Leser – im Anschluss. Hier die Einstiegs-Frage: Gibt es mitunter auch große Hemmungen, sich Burnout selbst einzugestehen? Und/oder es dem Vorgesetzten / Arbeitgeber gegenüber offen auszusprechen? Mit welchen Ängsten sind Betroffene konfrontiert? Welche Konsequenzen kann es für Betroffene tatsächlich haben?

Der Weg ins Burn Out

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Der Mensch will grundsätzlich funktionieren und sein Aufgaben meistern. Die Entwicklungsstufen von Burn Out zeigen, dass der Antrieb zu leisten und noch mehr Einsatz zu leisten, wenn ein Lebensbereich nicht so funktioniert wie erhofft, die Entwicklung von Burn Out unterstützen kann. Die persönlichen Antreiber leisten ihren Betrag. Daher ist es für die Betroffenen schwer, sich diese Belastungen einzugestehen, weil alles wirksam wird, was aus der Lebensgeschichte an Beziehungserfahrung gesammelt wurde. Wartet der Mensch lange zu, kann die Entwicklung bis zum gesundheitliche Zusammenbruch führen mit allen Konsequenzen eines langfristigen Arbeitsausfalls.
Dabei wäre ein begleiteter Entwicklungsprozess in einem frühen Stadium berufsbegleitend konstruktiv gestaltend möglich.

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RSS-feeds der ASO Presse - Artikel vom 24.2.2017 bei HRweb

Interview
Burnout-Anzeichen: ganz konkrete Anzeichen für Burnout.

Welche ersten Anzeichen für Burnout sollten Mitarbeiter und Führungskräfte hellhörig werden lassen?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Anzeichen für Burnout können auf mehreren Ebenen auftreten und verändern sich im Entwicklungsverlauf.

  • Eine Ebene ist eine wahrnehmbare Verringerung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit, obwohl von der subjektiven Betrachtung Einsatz oder auch Mehreinsatz geleistet wird.
  • Die Selbstwahrnehmungsfähigkeit reduziert sich (Wo und wie bin ich selbstwirksam? Wie gehe ich mit Grenzen um?), dafür entwickelt sich zunehmend ein Gefühl der Ohnmacht, des ausgeliefert seins. Emotionale bzw. mentale Stabilität weicht innerer Unruhe, Gedankenkreisen, Niedergeschlagenheit, emotionale Erschöpfung, Gefühl der inneren Leere, Selbstzweifel bis hin zur Verzweiflung.
  • Auf der körperlichen Ebene lässt die körperliche Leistungsfähigkeit nach. Dies kann in unterschiedlichen Erscheinungsbildern auftreten, beispielsweise über psychosomatische Erkrankungen, rasche Erschöpfung und Kraftlosigkeit, sich nicht richtig erholen können.
  • Auf der Ebene der sozialen Lebens wird der Außenkontakt mühsamer und führt zur schrittweisen Reduzierung des Außenkontakts. Anzeichen sind beispielsweise leichte Reizbarkeit und Kränkung, nicht mehr gut zuhören können, weniger Empathie für andere, leicht ungehalten sein.

 

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RSS-feeds der ASO Presse - Artikel vom 19.3.2016 bei HRweb

Interview
Themenkonflikt für Coaches –
Was tun wenn das Thema des Coachees auch ein Thema des Coaches selbst ist?

Welche Möglichkeiten im Umgang haben Coaches, wenn es um ein Coachingthema geht, das sie selbst betrifft?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Themen betreffen auch in Teilaspekten. Ein qualifizierter Coach hat in seiner Ausbildung gelernt, damit umzugehen. Die Möglichkeiten hängen ab vom Grad der Eigenreflexion und der Belastung bzw. Druck durch das eigene Thema. Der erste Schritt ist Bewusst machen. Je nach Aktualität und Belastung reichen die Möglichkeiten von „Ziehen lassen“, „Abgrenzen und Parken“ bis hin zum Beenden eines Coachings oder Weiterverweis. Belastende Themen sollten in Selbsterfahrung und Supervision bearbeitet werden, sodass sie im Coaching zumindest abgegrenzt werden können. Das ist Teil der Psychohygiene, die der Coach nicht nur sich sondern auch seinen Kunden schuldet.

Welche Möglichkeiten bestehen bereits im Vorfeld, um solch eine Situation zu vermeiden?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Die Zauberformel heißt Selbsterfahrung und Supervision.
Hier geht es um Psychohygiene, Grenzen setzen, eigene Themen erkennen und bearbeiten, aber auch beleuchten, was im Coachingprozess wirkt, beispielsweise eigene Muster, Glaubensätze, Antreiber, Werte, Einstellungen und vieles mehr.
Wie beeinflusse ich als Coach den Coachingprozess (meist unbewusst)? Was ist dadurch für den Kunden nicht möglich? Eigene Themen wirken sich aus, wie und wie weit ich als Coach den Entwicklungsraum gestalten und aufrecht erhalten kann aber auch wieviel Energie ich investieren muss.
Selbsterfahrung und Supervision sind wesentliche Säulen der Qualitätssicherung!
Qualifizierte Coaches haben mehrere hundert Stunden im Lauf ihrer Ausbildung bereits absolviert und reflektieren periodisch während ihrer Berufsausübung.
Einige Berufsgruppen haben dafür gesetzlich geregelte Mindeststunden, z.B. die Psychologischen Berater/Lebens- und Sozialberater, in deren Berufsbild Coaching im privaten und beruflichen Umfeld vorbehalten ist. Hier sind während der Ausbildung mindestens 150 Stunden Selbsterfahrung und 100 Stunden Supervision zu leisten sowie mindestens 16 Stunden p.a. während der Berufsausübung.

 

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RSS-feeds der ASO Presse - Artikel vom 21.10.2015 bei HRweb

Interview
Coaching-Ausbildung nach der Ausbildung. Wann & was & wie ist sie notwendig?

Wie oder woran kann ein Coach seine Lernfelder erkennen?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): „Ohne Beobachter gibt es keine Beobachtung.“ (nach Maturana) Die Welt des Beobachters, in unserem Fall des Coaches wirkt sich auf die Beobachtung aus, und daher auf das, was der Coach in den Prozess einbringt. Dies ist uns (nicht) bewusst (unsere Wert, Erfahrungen, Glaubensätze, Verhaltensmuster, Erwartungen, Anforderungen an sich und andere, etc.). All das wirkt in der Interaktion zwischen Kunden und Coach.
Der Coach kann es bemerken, wenn er achtsam mit sich ist, z.B. fühlt er Unsicherheit, Unbehagen, Angst, Wut, oder es sind diffuse Gefühle oder ein Impuls auszuweichen, zurückzuweichen, etc., unterschiedliche Gefühle, wenn Themen immer wieder auftauchen, oder ein Gefühl entsteht, zurück an den Start geschickt zu werden oder es zu leicht geht, der Coachee nicht in die Umsetzung geht, … usw.
Um herauszuarbeiten, welche Lernfelder da sind, darf der Coach konkret hinschauen. Dazu ist grundsätzlich Supervision hilfreich.

Welche Wege finden Sie sinnvoll, welche Coaches nützen können, um diese Lernfelder zu füllen?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Die Sinnhaftigkeit hängt an dem, was ich erreichen will. Welches Lernfeld will ich füllen?
Supervision unterstützt qualitatives Lernen durch Reflexion des Tuns, um Strukturen, Bedeutung, Wirkung zu erkennen. In der Gruppen-Lehr-Supervision wird an Hand von konkreten Coachingfällen mit den Coaches gearbeitet. Die TeilnehmerInnen (SupervisandInnen) lernen zusätzlich auch aus den Fällen der Anderen.
Selbsterfahrung (Einzel- und Gruppenselbsterfahrung) unterstützt dabei, die eigenen Themen/Muster/Werte/Haltung/ … zu erkennen und unterstützt persönliche Weiterentwicklung.
Intervision, ein Austausch unter Experten, kann unterstützend wirken, insbesondere fachlicher Austausch.
Seminare und Weiterbildungen sind Trainings, die zu einem Thema Inhalte und Methoden vermitteln.

Bieten Sie Weiterbildungen für erfahrene Coaches an?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Die ASO & WiLAk GmbH hat sich mit der ASO – Akademie für systemisches Coaching und Organisationsberatung auf die Weiterbildung von Coaches spezialisiert:

  • Lehrgang „Systemisches Coaching“ mit Team- und Krisen-Schwerpunkt
  • Teamcoaching-Schwerpunkt (als Upgrade buchbar)
  • Krisen-Schwerpunkt für die Arbeit mit persönlichen Krisen im Coaching (als Upgrade separat buchbar)
  • „Systembrett- und Bodenankerarbeit“ mit Fokus auf Organisation und Berufswelt, in dem besonders auf das Erkennen, Wirken und Verändern von Dynamiken fokussiert wird.
  • Lehrgang Supervision
  • Lehrgang Organisationsentwicklung
  • Lehrgang Burnout-Prophylaxe und Stressabbau
  • Lehr-Supervision (Einzellehrsupervision, Gruppenlehrsupervision)
  • Einzel- und Gruppenselbsterfahrung
Wofür sind Zertifizierungen, z.B. ISO-Zertifizierung für Coaches oder Listungen in Dachverbänden wie z.B. ACC oder ÖVS oder ÖCert in Österreich wichtig?

Mag. Renate Strommer (ASO & WiLAk): Zertifizierungen und Verbände haben zum Ziel, Qualitätsstandards zu definieren und Qualifikationslevel transparent zu machen. Dies hilft in einem unübersichtlichen Markt einerseits den Kunden und dem Coach, andererseits aber auch dem zukünftigen Coach in der Auswahl von Ausbildung. Für Ausbildungsinstitute kann dies ein Anstoß sein, sich mit Qualitätskriterien auseinanderzusetzen und den Teilnehmern Möglichkeiten der Nutzung von Berufsplattformen (z.B. Listung) zu eröffnen.

 

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RSS-feeds der WiLAk Presse - Artikel Herbst 2014 bei "Die Presse"

Ausbildungsangebote im "Die Presse" Guide Seminare 7,10MB Seite 21

POTENZIALE ENTFALTEN

Systemisches Denken und Handeln – der Schlüssel zu persönlicher und organisationaler Entwicklung

Lehrgangstipps: „Systemisches Coaching“ „Systemische OE, Coaching und Burnout“, „Supervision“

Weiterlesen: Presse - Artikel 2014 Herbst Die Presse

RSS-feeds der WiLAk Presse - Artikel vom 3.7.2013

WKO

Neues Psychologengesetz 2013
und Auswirkungen auf das Gewerbe der Lebens- und SozialberaterInnen

WKO: "Das neue Psychologengesetz beschneidet die Berufsrechte der Lebens- und Sozialberater in inakzeptabler Weise. Klage gegen neues Psychologengesetz."

(Bundesgesetz vom 7. Juni 1990)
Parlamentarisches Verfahren:
* Gesetzesentwurf
* Beschluss des Nationalrates 3.7.2013
* Sitzung 18.7.2013 Sitzungen des Bundesrates - Stenographisches Protokoll
* BGBl. I Nr. 182/2013 9041


RSS-feeds der WiLAk Presse - Artikel 2013

Erfolgreiche Zertifizierung

Die ASO & WiLAk GmbH ist zertifiziert bei ÖCERT
ÖCERT das Qualitätssiegel in der Erwachsenenausbildung


RSS-feeds der WiLAk Presse - Artikel Herbst 2012 bei "Die Presse"

Ausbildungsangebote im "Die Presse" Guide Seminare


RSS-feeds der WiLAk Presse - Artikel vom 9.4.2014 bei HRweb

Interview
Coaching-Ausbildung: Der Coach als Mentor und/oder Mediator?!

Können Coaches aufgrund ihrer Coaching-Ausbildung auch Mentor und/oder Mediator sein?

Mag. Renate Strommer (ASO & Wilak): Eine Coaching-Ausbildung unterstützt die Stärkung von sozialer Kompetenz. Diese ist immer in der Arbeit mit Menschen wichtig. Coaching-Kenntnisse, Erfahrungen und einzelne Techniken sind jedenfalls hilfreich. In dieser Frage werden aber unterschiedliche Rollen und Funktionen angesprochen, die mit dem Kunden in der Auftrags- und Rollenklärung zu definieren sind. Aufgaben, Verantwortung, Prozessführung und vieles mehr sind unterschiedlich. Die Unterschiede zu kennen und fachlich kompetent umsetzen zu können, sind zwei Paar Schuhe. Deswegen gibt es auch unterschiedliche Ausbildungen. Ebenso sind die Einsatzgebiete unterschiedlich. Während Coaching nach den Konflikteskalationsstufen (F.Glasl) in den ersten 4 Stufen wirksam angewandt werden kann, ist Mediation bis zur Eskalationsstufe 6 möglich. Mediationsmethodik unterscheidet sich von Coaching-Methodik. Grundsätzlich reicht für Mediation in einer eskalierten Konfliktsituation eine Coaching-Ausbildung nicht. Es gibt Coaching-Methoden, die für einen Mediator und/oder Mentor allerdings unterstützend wirken können, beispielsweise der systemische Ansatz.

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